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Dienstag, 24. Mai 2016

Review: Another

Another


Es gibt Filme, die sprechen einen aus ganz ungewöhnlichen Gründen an. Nicht weil man einen Trailer gesehen hat, oder von anderen darauf aufmerksam gemacht wurde, nein manchmal reicht es auch schon, wenn man das Cover sieht und irgendwie das Gefühl hat, dass könnte mein Film sein. Genau so war es bei mir mit Another, aka. Mark of the Witch. Doch man weiß auch, dass sowas oft dazu führt, dass man einen Film kauft der sich im Nachhinein doch nicht als das Gelbe vom Ei entpuppt. Aber trifft das auch auf Another zu? Findet es heraus! 

Donnerstag, 28. Januar 2016

Kurzfilm Review: Sommerkälte

Sommerkälte


Der deutsche Amateur- und Independent Film durchlebt derzeit eine Evolution. Weg vom Wald-und-Wiesen-Splatter, hin zu nachdenklichen, oftmals kontroversen Werken. Die Schock Wirkung auf den Zuschauer bleibt dennoch dieselbe, doch wird diese Wirkung nicht mit Blut und abgetrennten Körperteilen erreicht, sondern mit Szenen, die fernab vom guten Geschmack zu finden sind. Diese Evolution rührt sicherlich auch aus der Veränderung innerhalb der Gesellschaft. Stammen doch die meisten Splatterfilme aus den späten 80ern und frühen 90ern, Jahrzehnte in denen die Rebellen die Straßen Deutschlands besiedelten. In der heutigen Zeit herrscht diese Rebellion zwar weiterhin fort, doch statt Bier und Punk, gibt es nun viel mehr Leute, die den wahren Kern der Probleme erkennen, sodass auch die Herangehensweise an Filme durchdachte und geklärter ist, als die chaotisch-lustigen Ergüsse von Schnaas und Ittenbach. Sommerkälte ist ein eben solcher Film, der ein beklemmendes und gleichzeitig extrem verstörendes Bild zeichnet. Doch gelingt es ihm eine starke Nachwirkung zu erzielen? 

Mittwoch, 4. November 2015

Kurzfilm Review: Vice Versa

Vice Versa


Die kreativen Köpfe aus Deutschland meinen es dieses Jahr sehr gut mit dem interessierten Filmliebhaber. Besonders im Kurzfilm Bereich steigt der Output immer mehr und auch die Qualität wird immer höher. Seien es kurze Splatterfilme, experimentell angehauchte Gruselstreifen oder Werke, die jedwede Kategorisierung vermissen lassen. Bei Vice Versa handelt es sich um einen der letztgenannten Werke. Doch kann das Kurzfilmprojekt auch überzeugen oder dürfte der wilde Genre Mix das Einzige sein, was bei diesem Film für Aufsehen sorgt? 

Mittwoch, 29. Oktober 2014

100th Review Special: 7 Ways to mutilate yourself

100th Review: 7 Ways to mutilate yourself

-Kein Cover/Poster vorhanden-

Es ist vollbracht: 100 Reviews und anlässlich dieses Ereignisses gibt es etwas ganz besonderes. Ich bin durch mehrere Zufälle in den Besitz eines Filmes gelangt, den es offiziell überhaupt nicht gibt. Zu der genauen Sachlage komme ich später noch ausführlicher. Doch um welchen Film handelt es sich denn nun genau? Es ist ein Werk, das bisher nur ein ganz kleiner Kreis kennt. Krank, pervers und abseitig. Sinnlos brutal und einfach geschmacklos. Von wem sonst, außer El Gore kann so ein Werk kommen und es trägt den Namen: 7 Ways to mutilate yourself! 

Donnerstag, 25. September 2014

Review FFF Spezial: Strange Colour of your Body's Tears

Strange Colour of your Body's Tears


The Strange Colour of your Body’s Tears, nicht zu Unrecht von der freundlichen Dame beim Fantasy Film Fest, als einen der längsten Titel die je dort liefen betitelt, stellt den indirekten Nachfolger zu Amer von den Belgiern Cattet und Forzani dar. Auf dem diesjährigen Fantasy Film Fest konnte man diesen nun also sehen und kurz bevor der Vorhang geöffnet wurde, teilten die beiden Regisseure, welche in Stuttgart anwesend waren, dem Publikum mit, dass es sich bei diesem Film um ein Labyrinth handle. Dies solle man im Kopf behalten, während man dem Film folgt. So ging nun der Vorhang auf und das Spektakel begann. 

Mittwoch, 16. Juli 2014

Buch Review: Fred Ink - Fünf Tode

Fred Ink - Fünf Tode


Deutsche Independent Autoren haben es wahrhaftig nicht leicht. Viel zu oft wird man von sofort abgeschrieben oder überhaupt nicht wahrgenommen, nur weil man eben keinen großen Verlag hinter sich hat und sich zudem einige handwerkliche Fehler einschleichen können. Es ist schade, denn immer wieder entdeckt man Autoren, die eine Kreativität aufweisen, welche bei den großen Verlagen schmerzlich vermisst wird. Sollte man solchen Leuten nicht eher kleine Patzer verzeihen, wäre es nicht angebracht sie dabei unterstützen und sie dafür zu respektieren, dass sie ihren Weg gehen und sich dabei nicht aufhalten lassen? Fred Ink ist ein eben solcher Autor, der inzwischen schon einige Werke veröffentlicht hat und mit „Fünf Tode“ steht nun sein neuster Streich bereit gelesen zu werden. Können er und sein neuster Roman überzeugen, oder ist er geplagt von Fehlern, die man ihm nicht verzeihen kann?

„Als Tim Reiter zum ersten Mal starb, grillte er dabei seinen Hamster.“ 

Mittwoch, 28. Mai 2014

Review: Carcinoma

Carcinoma


Krebs, eine der schlimmsten Krankheiten, die der Mensch kennt. Reichlich makaber klingt es, wenn man hört, dass ein Film eben jenes Thema auf äußerst kontroverse Art und Weise verarbeiten möchte. Als bekannt wurde das Regisseur A. Doran sich mit Carcinoma auf eben jenen Weg begeben möchte, wurden sehr schnell Stimmen laut, die dies als geschmacklos und abartig bezeichneten. Lohnt es sich dennoch dem Film eine Chance zu geben, um selbst zu sehen, mit welcher Geschichte er aufwartet? Steckt vielleicht sogar eine Botschaft hinter der geschmacklosen Story? 

Mittwoch, 19. März 2014

Review: The Taking - Die Opferung

The Taking - Die Opferung


Was bewegt einen zum Kauf eines Films? Meist kriegt man eine Empfehlung oder stößt auf einen Trailer. Wenn das Interesse geweckt ist, holt man andere Meinungen ein. In Foren, bei Amazon und bei Freunden, fragt man, ob sich eben jener Film lohnt. Stößt man dann allerdings auf negatives Feedback steckt man in einer Zwickmühle. Soll man dem Film dennoch eine Chance geben, oder sollte man lieber auf das Warnung hören und sich die Zeit sparen? The Taking ist ein solcher Film. Der Trailer macht Lust auf mehr, doch die schlechten Kritiken bewegen einen eher dazu, einen anderen Film zu schauen. Hat es sich dennoch gelohnt dem Film eine Chance zu geben? 

Mittwoch, 5. März 2014

Buch Review: Adolf im Wunderland

Adolf im Wunderland


Alice im Wunderland ist seit ewiger Zeit eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Die Geschichte um Alice, die einem weißen Kaninchen in das Wunderland folgt und dort auf allerlei kuriose Gestalten trifft, zeigt einem immer wieder was es heißt seine Fantasie nie zu verlieren und erzählt gleichzeitig die Geschichte des Erwachsenwerdens. Folglich glänzten meine Augen sofort, als ich den Titel „Adolf im Wunderland“ im Repertoire des derzeit vielleicht interessantesten Buchverlages entdeckte, dem Festa Verlag. Doch was genau erwartet einen hier? Ein Buch über Adolf Hitler im Wunderland?? Kann das wirklich sein? 

Montag, 10. Februar 2014

Review: Surrealistica Uniferno 1 & 2

Surrealistica Uniferno 1+2


Nachdem seine neusten Werke viel Anklang, nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Fans des außergewöhnlichen Films gefunden haben, hat sich der deutsche Arthouse Regisseur Cosmotropia de Xam nun dazu entschlossen seine Frühwerke neu aufzulegen. Den Anfang dabei macht sein Debütwerk Surrealistica Uniferno, welches zusammen mit dessen Fortsetzung auf einer DVD im März erhältlich sein wird. Da es beide Filme schon regulär, in ihrer Ursprungsfassung zu erwerben gibt, habe ich mich nun daran gemacht beide einmal näher anzuschauen. Aber können die Filme auch eine solche Macht ausüben, wie es seine neusten Werke geschafft haben? 

Montag, 3. Februar 2014

Review: Hollywood Necronomicon

Hollywood Necronomicon


Nachdem ich mit Diabolique (Review) und Malacreanza (Review) in die Welt von Cosmotropia de Xam eingetaucht bin, stand relativ schnell fest, dass ich auch die weiteren Filme aus dem Kopf dieses interessanten deutschen Filmemachers entdecken wollte. Hollywood Necronomicon sollte dabei nun den Anfang machen und der Trailer versprach ein Fest von Bildern und Klängen, welche für Epilepsieanfällige sicherlich nicht das richtige sein dürfte. Doch was erwartet einen hier, da die frühen Werke von ihm ja alle ohne eine erzählerische Ebene aus kamen. Kann dieses „Kunstwerk“ genauso überzeugen wie die zwei Nachfolger?

Mittwoch, 22. Januar 2014

Review (english): Malacreanza - From the Diary of a broken Doll

Malacreanza - From the Diary of a broken Doll


When filmakers stay true to their style but do something completely different as in the movie before, you know as a film fan that you will be kidnapped into a completely different world every single time you start a movie by said filmmaker. CdX, whose work of art Diabolique just a few weeks ago attracted attention, is now unleashing his next beast. You recognize from the trailer alone, that it’s definitely a cdx one, but it seems to be a new genre entirely. But what will await us, when we turn on the TV and will it be as strong as Diabolique was before it?

Review (german): Malacreanza

Malacreanza


Wenn Filmemacher ihrem Stil treu bleiben und dennoch etwas ganz anderes, als in dem Werk zuvor vermitteln, dann weiß man als Filmfan, dass man mit jedem neuen Film auch in eine ganz andere Welt entführt wird. Cosmotropia de Xam, der mit seinem Kunstwerk Diabolique (Review) vor kurzem erst Aufsehen erregen konnte, lässt nur kurze Zeit später sein nächstes Biest auf den Zuschauer los. Schon der Trailer zu Malacreanza zeigt, dass es sich unverkennbar um die Handschrift von Cosmotropia handelt, aber dennoch scheint das Genre ein ganz anderes zu sein. Doch was genau erwartet einen hier und kann er auch hier einen solchen guten Eindruck hinterlassen wie bei Diabolique?

Mittwoch, 15. Januar 2014

Review: Diabolique

Diabolique


Filme zu entdecken, von denen man selbst oder andere Filmfans noch nie etwas gehört haben, zählt zu den großen Highlights im Leben eines Filmenthusiasten. In Zeiten des Internets ist dies einfacher denn je. Man stöbert durch Foren oder verschiedene Internetseiten und findet auf einmal einen Link zu einem Trailer. Ein außergewöhnlicher Titel erwartet einen und man startet das Video. Man wird gefangen genommen, in eine andere Welt entführt und weiß sofort, dass man dieses Werk einfach sehen muss. Bei Diabolique von Cosmotropia de Xam handelt es sich für mich um genau so einen Film. Doch entpuppt sich die Entscheidung diesen Film zu sichten auch als die richtige? 

Mittwoch, 20. November 2013

Review: Only God Forgives

Only God Forgives


Nicolas Winding Refn und Ryan Gosling sind zurück. Nachdem das Duo mit Drive schon für Begeisterungsstürme gesorgt hat, schlagen sie nun mit Only God Forgives erneut zu. Doch was genau erwartet den geneigten Zuschauer hier? Können sie an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen oder haben die zahlreichen vernichtenden Kritiken vom Filmfestival in Cannes doch Recht?

Montag, 11. November 2013

Review: Isolation

Isolation




Grindhouse Films, eine kleine Filmschmiede aus dem Herzen Deutschlands, bescherte dem interessierten und offenen Filmfan dieses Jahr bereits den Horror- und Splatterkracher Ghouls Night Out 3 (Review). Nun gibt es bereits den zweiten Film in einem Jahr. ISOLATION. Doch was genau haben die Jungs hier geschaffen? Konnten sie sich im Vergleich zum Abschluss der Ghouls Night Out Trilogie erneut verbessern?

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Review: Schrei, Königin der Nacht

Schrei, Königin der Nacht


Thomas Goersch ist in der deutschen Indipendentszene kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nachdem er bereits in einigen deutschen Amateur- und Indiwerken zu sehen war (Reise nach Agatis, Everlasting Hate), wagt er sich nun daran selber Filme zu drehen. Sein erstes eigenes Werk ist Schrei, Königin der Nacht. Doch was kann man sich hier erwarten und kann sich Goersches Erstling aus dem Einheitsbrei der deutschen Splatterfilme abheben?

Samstag, 5. Oktober 2013

Review: The Last Tape

The Last Tape


Die deutsche Amateurszene hat schon so manches Highlight hervorgebracht. Nachdem Leute wie Andreas Schnaas und Olaf Ittenbach weltweit zu großem Ruhm erlangt sind, schrumpfte die Szene immer mehr. Doch nun gibt es neuen Aufwind, mit Filmen wie Ghouls Night Out, Knochenwald oder Necronos, bekommt die deutsche Amateurszene wieder neuen Aufwind. Auch The Last Tape versucht sich in dieser Szene einen Namen zu machen, aber gelingt ihr das und kann sie das bieten, wonach sich die Fans des Genres so lange gesehnt haben?

Samstag, 21. September 2013

Buch Review: Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln

Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln


Das Buch "Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln" lehnt sich an das englische Sprichwort "A velvet Glove cast in Velvet" an, was meist dafür benutzt wird, um etwas zu bezeichnen, was harmlos und schön daher kommt, aber in Wahrheit hart und unbarmherzig ist. Doch was kann man von einem Buch erwarten, dass eben an dieses Sprichwort angelegt ist? Allein das deutsche Cover macht neugierig und zeigt unvermittelt wo hin die Reise gehen wird. Doch lohnt sich dieser Trip in das Ungewisse?