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Sonntag, 30. Oktober 2016

Review: The Neon Demon



Beauty Isn’t Everything, It’s the Only Thing


Titel: The Neon Demon
Director: Nicolas Winding Refn
Genre: Thriller / Horror
Label: Koch Media
Release: 2016


The Neon Demon ist kein einfacher Film, nicht nur vom Verständnis her und was er ist bzw. sein möchte, sondern das Meisterstück ist auch schwer zu reviewn. Das neueste Werk von Nicolas Winding Refn, welches bis jetzt die Krönung seines Schaffens ist, glänzt nicht nur mit seinen beeindruckenden Bildern (in denen die Farben Blau und Rot eine wichtige Rolle spielen), sondern auch mit einem beeindruckenden Soundtrack aus der Feder von Cliff Martinez (Drive, Only God Forgives). Jedoch eine Warnung vorab: Sollten Sie den Film noch nicht gesehen haben, scrollen sie bitte weiter zum „Fazit“, da die nachfolgende Zusammenfassung Spoiler enthalten kann.


In The Neon Demon begleiten wir die junge Jesse (gespielt von Elle Fanning, Der seltsame Fall des Benjamin Button, Maleficent) auf ihrer Reise durch die glamouröse und vom Schönheitswahn getriebene Modebranche von Los Angeles.

Mittwoch, 4. November 2015

Kurzfilm Review: Vice Versa

Vice Versa


Die kreativen Köpfe aus Deutschland meinen es dieses Jahr sehr gut mit dem interessierten Filmliebhaber. Besonders im Kurzfilm Bereich steigt der Output immer mehr und auch die Qualität wird immer höher. Seien es kurze Splatterfilme, experimentell angehauchte Gruselstreifen oder Werke, die jedwede Kategorisierung vermissen lassen. Bei Vice Versa handelt es sich um einen der letztgenannten Werke. Doch kann das Kurzfilmprojekt auch überzeugen oder dürfte der wilde Genre Mix das Einzige sein, was bei diesem Film für Aufsehen sorgt? 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Review: Absolutio - Erlösung im Blut

Absolutio - Erlösung im Blut


Die Bibel, ein Werk, das für manche fast wie ein Leitfaden ist. Ein Leitfaden, der das gesamte Leben bestimmt und den Menschen sagt, wie sie zu leben haben. Verwunderlich ist es daher nicht, dass es immer wieder, auf Grund falscher oder extremer Auslegung der Texte, zu Morden und Kriegen kommt. Wenn ein Mensch denkt, er tue Gottes Werk, indem er andere Menschen, Gruppen oder Religionen tötet, dann sollte man sich fragen, wer hier das wahre Biest ist. Immer wieder wird dieser Fanatismus auch als Filmstoff benutzt und mit dem deutschen Independent Film „Absolutio – Erlösung im Blut“  bekommt der interessierte Kirchenkritiker nun genau so ein Werk aus heimischen Gefilden präsentiert. Produziert wird das Ganze von MUP, welche sich bei Freunden von Independentfilmen bereits einen Namen machen konnten. Aber kann der Film, über einen fanatischen Mörder, auch überzeugen?

Dienstag, 17. Februar 2015

Review: Terror in a damaged Brain - Die Brut des Teufels

Terror in a damaged Brain - Die Brut des Teufels


Die junge Filmschmiede aus dem Osten Deutschlands schlägt wieder zu. Nach Dark House of Horror, erschien pünktlich zum Start des neuen Jahres der zweite Spielfilm aus dem Hause Dark Corridor Entertainment. Terror in a damaged Brain, die Anspielung auf die Genreperle Nightmare in a damaged Brain ist praktisch unübersehbar, sollte die Fehler des Vorgängers ausbessern und mit dichter Atmosphäre punkten. Ob das dem Team rund um Mr. Zito gelungen ist werden die folgenden Zeilen zeigen. 

Freitag, 6. Februar 2015

Review: Judy

Judy


Die italienische Filmschmiede Necrostorm genießt unter Fans einen ganz bestimmten Ruf:  Sie kreieren die blutigsten Splatterfilme Italiens.  Egal ob finstere Dämonen, die einem Mann bei seiner Rache helfen. Überdrehte Gesetzeshüter, die mit abgefahrenen Sci-Fi Waffen für Recht, Ordnung und Unmengen an Gedärmen sorgen. Oder Geheimagenten, die eine Verschwörung aufdecken und sich in Egoshooter Perspektive durch ein Hotel kämpfen. Genau das erwartet man als Fan von den Jungs aus dem Stiefel Europas. Dass das Team aber auch ganz anders kann, wollen Sie nun mit ihrem aktuellen Werk beweisen. Doch tun sie sich damit auch einen Gefallen, oder vergraulen sie stattdessen ihre eingeschworene Fangemeinde? 

Dienstag, 20. Januar 2015

Review: Dead House - Schrei wenn du kannst!

Dead House - Schrei wenn du kannst!


Die deutsche Indie Szene ist derzeit so aktiv, wie lange nicht mehr. Egal ob die Jungs von Grindhouse Films (Isolation, Ghouls Night Out Trilogy), oder das Team von Moral im Keller Produktion (Uncut Police, Indie never dies), selten gab es einen solch großen Output an Filmen aus der deutschen Szene und gleichzeitig in solch hoher Qualität. Dazu gesellen sich nun die Jungs von Wildscreen Home Entertainment und präsentieren mit ihrem Erstling „Dead House-Schrei wenn du kannst“ einen Suspense-Thriller, der nicht auf Horrorelemente verzichtet. Doch kann sich auch dieses Werk gegen die hochwertige Konkurrenz durchsetzen? 

Dienstag, 23. Dezember 2014

X-Mas Special: Interview 'Isolation - Hinter verzerrten Gedanken' (Chris, Cedi, René)

X-Mas Special: 
Interview 'Isolation - Hinter verzerrten Gedanken' 
(Chris, Cedi, René)


‚Isolation – Hinter verzerrten Gedanken‘ ist ein Film mit dem ich etwas ganz besonderes verbinde. Nicht nur, ist dies der erste Film, in dem ich eine kleine Rolle spielen durfte. Nein zudem konnte ich auch einige sehr nette Leute persönlich kennen lernen. Da der Final Cut nun fast vollendet ist und die weihnachtliche Zeit ins Haus steht, dachte ich mir, ich mache mit eben jenen Leuten ein kurzes Interview, da ich auf eine Review, auf Grund meiner Beteiligung verzichten möchte. 

Dienstag, 18. November 2014

Buch Review: Edward Lee - Incubus

Edward Lee - Incubus


Wer an Bücher für Erwachsene denkt, der stolpert früher oder später auf jeden Fall über einen Namen: Edward Lee. Ein Mann, dessen Bücher vor Perversion und Ekelszenen nur so strotzen. Bis ins kleinste Detail beschreibt er Vorgänge, welche sich normale Menschen nicht in ihren kühnsten Träumen ausmalen würden. Doch dass er auch ganz anders kann, zeigt er mit seinem Werk Incubus. Wer hier nämlich die überzogenen Eskapaden von Lee erwartet wird enttäuscht, doch kann dieses Werk vielleicht mit ganz anderen Ansätzen überzeugen? 

Donnerstag, 25. September 2014

Review FFF Spezial: Among the Living

Among the Living


Französisches Terrorkino, bei diesem Wort fällt einem neben High Tension, Martyrs und Co. auf jeden Fall auch Inside ein. Besonders Inside war ein Film der so bedrückend und morbide daher kam, dass er sich bei dem Zuschauer für alle Zeiten in die Netzhaut eingebrannt hat. Auf dem diesjährigen Fantasy Film Fest, lief der dritte Teil der mit Inside begonnenen inoffiziellen Trilogie, zu welcher auch Livid gehört. Bevor der Vorhang auf ging verkündete die Mitarbeiterin des FFF, dass der Film ganz anders sei, als man es zunächst erwarten würde. Doch was genau heißt das und kann der Film genauso überzeugen wie Inside? 

Mittwoch, 25. Juni 2014

Buch Review: Kaleidoskop der Scherben

Kaleidoskop der Scherben


Annika Strauss kennen die meisten ja als Schauspielerin. In Werken wie Seed 2, Avantgarde und Co. stirbt sie dabei meist sehr blutige Tode. Doch in ihr steckt weit mehr als nur die junge Frau, die von psychopathischen Mördern gejagt wird. Mit ihrem ersten Buch „Kaleidoskop der Scherben“, welches in Zusammenarbeit mit Jürgen T. Knauf geschrieben wurde, macht sie den Leser darauf aufmerksam, was wirklich wichtig ist im Leben und verknüpft das Ganze mit einer spannenden Thriller Story in der deutschen Wirtschaft.

Montag, 23. Juni 2014

Kurzfilm Review: Kleine Nachtgeschichten - Dämonisch

Kleine Nachtgeschichten - Dämonisch


In jedem Menschen steckt etwas Dunkles. Etwas Geheimes und etwas was man nicht jedem zeigen will. Sei es der Drang seine eigenen Wünsche zu erfüllen, koste es was es wolle oder auch, dass man einer Pflicht nicht nachkommen will und so einen Menschen verletzten wird. Benjamin Bechtold beschert dem interessierten Fan mit „Kleine Nachtgeschichten – Dämonisch“ einen Ausblick in die dunkelsten Regionen der Menschheit. Aber lohnt sich dieser Ausflug überhaupt?

Freitag, 30. Mai 2014

Review: Unter der Oberfläche (Kurzfilm)

Unter der Oberfläche


Thriller sind im Independent Bereich immer noch rar gesäht. Kai E. Bogatzki wagte sich 2009 dennoch an dieses Genre und versuchte damit, die Erzählweise einer herkömmlichen Cop-jagt-Mörder-Story, mit einer gewissen Prise Überraschung und Verwirrspiel zu garnieren. Ist ihm dies allerdings gelungen, oder nimmt sich sein erster Gehversuch zu viel vor?