Fred Ink - Fünf Tode
Deutsche Independent Autoren haben es wahrhaftig nicht
leicht. Viel zu oft wird man von sofort abgeschrieben oder überhaupt nicht
wahrgenommen, nur weil man eben keinen großen Verlag hinter sich hat und sich
zudem einige handwerkliche Fehler einschleichen können. Es ist schade, denn
immer wieder entdeckt man Autoren, die eine Kreativität aufweisen, welche bei
den großen Verlagen schmerzlich vermisst wird. Sollte man solchen Leuten nicht
eher kleine Patzer verzeihen, wäre es nicht angebracht sie dabei unterstützen
und sie dafür zu respektieren, dass sie ihren Weg gehen und sich dabei nicht
aufhalten lassen? Fred Ink ist ein eben solcher Autor, der inzwischen schon
einige Werke veröffentlicht hat und mit „Fünf Tode“ steht nun sein neuster
Streich bereit gelesen zu werden. Können er und sein neuster Roman überzeugen,
oder ist er geplagt von Fehlern, die man ihm nicht verzeihen kann?
„Als Tim Reiter zum ersten Mal starb, grillte er dabei
seinen Hamster.“